KLINISCHE FORSCHUNG ZUR WIRKSAMKEIT VON ISCADOR

Die untenstehenden Informationen zur klinischen Forschung sind in erster Linie für Fachpersonen verfasst. Für eine laufend vervollständigte Dokumentation aller Publikationen zu klinischen Forschungen mit dem Mistelpräparat Iscador, siehe Dokumentation.

Mehr in die Breite gehende und allgemeinverständlichere Einführungen in Ziele und Resultate der klinischen Forschung mit Iscador findet man in der Iscador-Broschüre von A. Overstolz und in der Zeitschrift Mistilteinn (Heft 2003/4 und 2004/5).

Bestellservice für Literatur: Die auf den unten genannten Webseiten angeführten Publikationen können, sofern sie nicht bereits als pdf-Datei heruntergeladen werden können, beim Sekretariat in Papierform oder in elektronischer Form (pdf-Datei) bestellt werden:
Sekretariat: Tel: ++41 61 706 72 30, E-Mail sekretariat(*at*)vfk.ch

 

Studien zur klinischen Wirkung von Iscador auf Überlebenszeit und Lebensqualität

Im Arbeitsbereich Klinische Studien stehen die unmittelbaren klinischen Wirkungen von Iscador im Vordergrund. Die Studienziele umfassen die Überlebenszeit, tumor- und metastasenfreies Intervall sowie verschiedene Erhebungen der Lebensqualität bei Patienten mit unterschiedlichen Krebslokalisationen und -stadien. Von weitreichender Bedeutung sind auch die Studien zur Erfassung der durch Chemo- und Radiotherapie bedingten Nebenwirkungen, welche in vielen Fällen durch eine Iscador-Therapie deutlich reduziert werden können. Weitere wichtige Endpunkte unserer klinischen Studien sind die systematische Erfassung von unerwünschten Nebenwirkungen der Iscador-Therapie. Zu diesem Arbeitsbereich gehört auch die Konzeption, Detailplanung, Beratung/Begleitung und Auswertung neuer klinischer Studien.

Klinische Studien zur immunologischen Wirkung von Iscador

Im Arbeitsbereich Klinische immunologische Forschung werden immunmodulierenden Wirkungen von Iscador untersucht. Im Vordergrund steht die Prüfung verschiedener immunologischer Parameter bei Patienten mit unterschiedlichen Krebslokalisationen und -stadien.

Methodologie klinischer Studien

Die klinische Forschung im Bereich der Komplementärmedizin, insbesondere in der anthroposophisch erweiterten Medizin, bedarf spezifischer methodologischer Kriterien. Die Gründe dafür sind einerseits prinzipieller Natur (ethische und menschenkundliche Gründe) und andererseits praktischer Natur (Rekrutierbarkeit von Studienärzten und -teilnehmern, Patientenpräferenzen, Probleme bei der Verblindung). Dabei müssen in besonderem Masse auch sogenannte nichtrandomisierte Studiendesigns mit Einbezug von Arzt- und Patientenpräferenzen berücksichtigt und bezüglich ihrer Durchführbarkeit und Angemessenheit beurteilt werden. Untersuchungen zum Design und zur spezifischen Qualität von komplementärmedizinischen klinischen Studien bildet den Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Methodologie klinischer Forschung.

Dokumentation klinischer Studien

Mistelpräparate führen zu einem breiten Spektrum von Wirkungen bei Patienten mit Krebserkrankungen. Klinisch relevant ist das Verhalten des Tumors während der Mistel-Therapie (Rezidive, Remissionen, Metastasenfreies Intervall) sowie der Einfluss der Mistel-Therapie auf die Lebensqualität und die Überlebenszeit.

Der Arbeitsbereich Dokumentation klinischer Studien umfasst einerseits die Dokumentation, Darstellung und Bewertung bereits abgeschlossenen Studien, systematischer Reviews und Meta-Analysen zur klinischen Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit der Mistel-Therapie sowie andererseits die vollständige Erfassung aller laufender Studien.