Neue Arzneimittel zur Krebstherapie aus anderen Natursubstanzen

Ausdrücklich machte Rudolf Steiner darauf aufmerksam, dass neben der Mistel auch andere Arzneimittel aus allen drei Naturreichen (Pflanzen, Tiere und Mineralien) zur Behandlung von Krebspatienten herangezogen werden können. Sein Hinweis auf die Christrose (Helleborus niger) zur Anwendung bei Karzinomen bei Männern wurde bereits umgesetzt. Weitgehend unbeachtet jedoch blieb seine Bemerkung, dass Helleborus foetidus (die Niesswurz) noch stärker wirksam sei.

Ein Notizblatt Rudolf Steiners dokumentiert einen konkreten Entwurf einer Rezeptur für eine Salbe zur Behandlung von offenen Krebsgeschwülsten, basierend auf Lärchenharz und drei weiteren Komponenten. Weiter gibt es eine ganze Reihe von medikamentösen Begleittherapien, die im damaligen Klinisch-Therapeutischen Institut in Arlesheim bei Krebspatienten von Ita Wegman in Zusammenarbeit mit Rudolf Steiner durchgeführt wurden. Dazu gehört unter anderem ein Flechtenpräparat aus Cetraria islandica (Isländisch Moos) zur Injektion.