Pharmazeutische Verarbeitung der Mistel

Ausgehend von Angaben Rudolf Steiners aus den Jahren 1920-1924 zu Wirksamkeit und Verarbeitung der Mistel zu einem Krebsheilmittel wurde ein pharmazeutischer Prozess entwickelt, der eine anthroposophische Herstellungsweise mit den Anforderungen an ein modernes Phytotherapeutikum (Pflanzliches Heilmittel) verbindet.

Von den Inhaltsstoffen der Mistel stehen die Proteine, namentlich Viscotoxine und Mistellektine im Zentrum des Interesses. Ihr Vorkommen in Abhängigkeit vom Mistelwirt, von der jahreszeitlichen Entwicklung und der Lokalisation in den verschiedenen Organen der Mistel wird im analytischen Labor untersucht. Goetheanistische Untersuchungen ergeben einen Zusammenhang des Entwicklungsprozesses der Mistel mit dem räumlichen und zeitlichen Auftreten dieser Inhaltsstoffe: Polare Prozesse in der Mistel.

Misteln werden im Sommer und Winter geerntet und durch Anwendung eines Fermentationsprozesses extrahiert. Diese Extrakte werden in einem aufwendigen Mischprozess vereinigt. Das Heilmittel weist durch dieses Verfahren Qualitäten auf, die über die rein substanzielle Zusammensetzung hinausgehen.

Zur Untersuchung dieser imponderablen Eigenschaften werden verschiedene Methoden, Bildschaffende Methoden und Bio-Tests, eingesetzt und weiterentwickelt.