Ulmenmistel

Gezielt kultiviert wird die Mistel auch auf Ulmen. Dieser Wirtsbaum ist durch die Ulmenwelke-Krankheit in seinen natürlichen Beständen stark dezimiert, weshalb die Ulmenmistel in der Natur nicht mehr zu finden ist. Als einfach hat sich die  Vermehrung misteltragender Ulmen durch Wurzelschösslinge erwiesen, weil dadurch die Disposition für die Mistel vollumfänglich erhalten bleibt.

Um allfällige Belastungen mit demErreger der Ulmenwelke zu vermeiden, werden neue Bestände inzwischen fast ausschliesslich durch generative Vermehrung mit Samen misteltragender Ulmen aufgebaut. Die dabei erzielten guten Erfolge lassen nach wie vor auf den Plantagen des Instituts Hiscia weitgehend gesunde Bestände misteltragender Ulmen wachsen, auf denen mehr als ausreichend Ulmenmisteln für die Ernte zur Verfügung stehen.