Eichenmistel

Seit über vier Jahrzehnten wird im Institut Hiscia erfolgreich die Eichenmistel kultiviert. Die natürlichen Vorkommen der weissbeerigen Mistel (Viscum album L.) auf einheimischen Eichen (Quercus robur & petraea) sind im wesentlichen auf Frankreich beschränkt und zählen dort nur wenige hundert Standorte.

Grundlage für die Kultivierung ist die genetisch-physiologische Disposition mistelempfänglicher Eichen, die sich bei vegetativer und generativer Vermehrung auf die Nachkommen übertragen lässt. Der Anteil mistelempfänglicher Eichen kann beim Pfropfen von Edelreisern bis zu 100 % erreichen und bei der generativen Vermehrung durch Aussaat von Eicheln immerhin 20% betragen.