Eichenmistel

Seit Jahrzehnten wird im Institut Hiscia erfolgreich die Eichenmistel kultiviert. Natürliche Vorkommen sind im wesentlichen auf Frankreich beschränkt und zählen dort nur wenige hundert Exemplare.
Grundlage für die Kultivierung ist die Tatsache, dass sich die genetisch-physiologische Disposition mistelempfänglicher Eichen bei vegetativer und generativer Vermehrung auf Nachkommen übertragen lässt. Der Anteil mistelempfänglicher Eichen kann beim Pfropfen von Edelreisern bis zu 100 % erreichen und bei der Aussaat von Eicheln immerhin 20% betragen.